Er mochte keine Worte. Von ihnen wurde ihm schwindelig und schlecht, und manchmal musste er sich übergeben. Er hatte eine frequente Abneigung allen Worten gegenüber, ausnahmslos jedes Wort war für ihn wertlos, unbedeutend und widerlich, zu oft benutzt und leer wurden sie alle mit der Zeit. Eventuell war die Antipathie einem Wort gegenüber meist nicht so ausgeprägt, wenn er es das erste Mal vernahm, das erste Mal las, aber es wich schnell einer Abscheu, wenn er sich des Sinnes besann.
Während der Polizist ihn im Vorbeilaufen grüßte, entsann er sich darüber, dass die gängigen Grußphrasen wohl die meistbenutzten Wörter waren, und es kam ihm vor, als hätte der Polizist soeben vor seinen Augen erneut in eine tote Hure ejakuliert. In eine tote Hure, in die seither jeder Mensch mehrmals am Tag ejakulierte. Er zwang sich, sich nicht zu übergeben. Es waren doch nur Worte. Seltsame Zeichen. Es half nichts. Die Abscheu war grenzenlos.